Namibia

Sonnenaufgang in der Nähe des Flughafens WDH

Und alle so: links

Wenn man Ende Juli morgens um Sechs in Windhoek aus dem Flugzeug klettert und über das Vorfeld zum Flughafengebäude tappst, ist es noch dunkel und vor allem kalt; drei Grad Celsius und windig, also saukalt. Und um es gleich vorweg zu nehmen: das wird es auch jede einzelne weitere Nacht sein.

Im Flughafengebäude des internationalen Flughafens Hosea Kutako ist es immer noch kalt – überhaupt scheint man baulich in Namibia nicht auf Kälte eingerichtet zu sein – aber immerhin nicht mehr windig. Jetzt zieht es. Lücken, Spalten, undichte Stellen gibt es genug.

Dafür kommen die Koffer schneller, als ich das in den letzten fünf Jahren in Frankfurt oder Düsseldorf erlebt hätte. 

Der Mietwagenschalter (ich habe über den ADAC bei Hertz einen Wagen der Klasse „RFAR z.B.  R Toyota Fortuner“ gebucht) ist schon offen. Der Mietvertrag ist vorbereitet, der freundliche Herr hinter dem Tresen will mir keine weiteren Versicherungen oder ähnliches aufschwatzen. Nach fünf Minuten machen wir uns mit einem kurzen Zwischenstopp am Geldautomaten der blau weißen Bank, bei der man 5000NAD auf einmal abheben kann, zur Wagenausgabe auf. Weitere zehn Minuten später sitzen wir in einem warmen Ford Everest mit zwölf Kilometern auf dem Tacho und starten in unser Namibia-Abenteuer, während links von uns die Sonne den Horizont knallrot färbt. 

Apropos links: das ist die Straßenseite, auf der man fährt. Das Lenkrad ist rechts. Der Blinkerhebel ist außen (also rechts), der für den Scheibenwischer ist innen (also links). Die Familie hat den Auftrag, mir bei jedem Abbiegen und bei Gegenverkehr laut „links“ zuzurufen. Zumindest, bis ich mich eingewöhnt habe. Und es funktioniert: an der ersten Kreuzung schalte ich den Scheibenwischer ein, biege, mich hektisch nach links und rechts umschauend ab, und alle rufen: „LINKS!“.

von Windhoek zum Waterberg

In der Hauptstadt machen wir bei dem Versuch, einen schon geöffneten Supermarkt zu finden und ihn als solchen zu identifizieren dank kreativem abbiegen eine Rundfahrt durch Katutura, erkennen es aber erst später, beim Blick in den Reiseführer, als sehenswert. Wir sehen nur Straßen voller Menschen, flache Gebäude, die Werkstätten oder Geschäfte oder irgend etwas sein könnten und staubige Brachen. Kulturschock.

Wir beschließen, den Einkauf auf den nächsten Ort zu verschieben. Das ist Okahandja. In einem kleinen Einkaufszentrum direkt an der Straße finden wir einen Supermarkt und ein Café. Vom Wechselgeld gebe ich dem freundlichen Künstler, der unbedingt auf unser Auto aufpassen wollte, ein paar Münzen für seine Mühen. Einen Armreif kaufen wir nicht, aber das nimmt er uns nicht übel.

Achtung, Warzenschweine

Neben der Straße tummeln sich Paviane und Warzenschweine. Wenn wir anhalten, um ein Foto zu schießen, nehmen sie Reißaus. Der im Auto eingebaute Navi führt uns souverän Richtung Waterberg Wilderness Lodge, unserem ersten Stopp. Kurz hinter der Kreuzung Richtung Waterberg Plateau, die er seelenruhig ignoriert, also bei dem kleinen Rastplatz ca. zwanzig Kilometer weiter Richtung Okakarara, will er links über den Rastplatz, durch oder über den Zaun (kein Tor in der Nähe) und entlang eines kaum zu erkennenden Pfades quer durch die Pampa. Ein Blick auf die Karte (die Gute von Tracks 4 Africa) zeigt, dass wir lieber öfter mal drauf schauen sollten. Also geht es zurück zur Kreuzung und von da aus über die Schotterpiste zu unserem eigentlichen Ziel.

Wir haben in der Waterberg Wilderness Valley Lodge gebucht. Die festen Zelte bieten eine tolle Aussicht über das Tal und auf die Wand des Plateaus. Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang, sehen auf dem Giraffe Crossing Trail Dik-Diks, Dassies, das rotbraune Hinterteil einer großen Gazelle, die im Unterholz verschwindet, jede Menge Spuren von Paarhufern, die lustigen dreifingrigen Abdrücke von Pavianen und von hundeähnlichen Pfoten in verschiedenen Größen. Am nächsten Tag erklärt uns ein Guide, dass das Spuren von Schakalen und Hyänen waren. Am Aussichtspunkt des Battle Memorial Trails genießen wir die Abendstimmung und als wir zur Lodge zurück eilen (wir wollen vor Einbruch der Dunkelheit da sein), erschrecken wir eine Gruppe Kudus genau so sehr wie sie uns. 

Das Abendessen ist ein bodenständiges, leckeres Menü, das sich im Nachhinein wohltuend von den immergleichen Buffets abhebt. Nach Sonnenuntergang haben wir ungefähr alle Jacken an, die wir dabei haben. Geschlafen wird in den erstaunlich bequemen Betten unter zwei Decken. Im Jogginganzug. Mit Kapuze. Es wird empfindlich kalt in den Zelten. Ohne Heizung und wenn es zieht, sind drei Grad Celsius sehr, sehr kalt. Ganz zu schweigen von den Klamotten, in die man am nächsten Morgen steigen will.

Ab jetzt gehen wir hoch, sagt Franz

Blick vom Waterberg Plateau

Zum Frühstück gibt es ein einfaches Buffet, Maisbrei, dicke Scheiben saftigen Brotes und starken Kaffee. Dazu, wie von nun an jeden Morgen, Eier nach Wunsch.

Pünktlich um acht machen wir uns mit einer kleinen Gruppe Gäste und Franz, dem Guide, auf zu einer Wanderung auf das Plateau. Zunächst folgen wir der teilweise recht steil ansteigenden Straße zur Plateau Lodge, wo man in etwas luxuriöseren Bungalows wohnen kann. 

Dann sagt Franz: „ Ab jetzt gehen wir … hoch.“

Und es geht hoch. Der Hang sieht mehr oder weniger senkrecht aus, aber ein schmaler Steig windet sich im Zickzack über kleine und große Felsstufen die zweihundert Meter bis zum Plateau hinauf. Das liegt auf ca. 2000 Metern Höhe. Der Aufstieg ist nichts für Menschen mit schwachem Herz oder Einschränkungen beim Gehen. Trotz meiner Höhenangst komme ich gut klar. 

Oben ist die Landschaft ganz ähnlich wie unten, nur der Ausblick ist viel besser. Franz ist Herero. Er erzählt hier und da etwas zu den Pflanzen, den Tieren, die in dem staatlichen Naturschutzgebiet hier oben leben, und Herero-Geschichten. Ich habe den Verdacht, dass er uns mit den Geschichten ein bisschen veräppelt.

Der Abstieg ist genau so anstrengend wie der Aufstieg, aber bis zum Nachmittag haben wir nichts weiter vor, als das Panorama zu genießen und ein paar Rock Shandies zu trinken.

auf Armlänge Abstand mit den Rhinos

Am Spätnachmittag geht es zum Rhino Drive. Gideon, der Fahrer, macht eindeutig klar, dass der Rhino Drive so heißt, weil wir garantiert Rhinos sehen werden. Für alle anderen Tiere hält er erst an, wenn wir die Hauptattraktion gesehen haben.

Nach unserer Erfahrung mit einem Bushwalk in Südafrika, bei dem wir uns mit einem bewaffneten Guide gegen den Wind und quasi auf Zehenspitzen auf etwa 50 Meter an ein Nashorn angeschlichen hatten, sind wir ziemlich erstaunt, als wir auf einmal aus dem Safariwagen aussteigen und mit einer gut 20 Menschen starken und entsprechend lauten Gruppe auf ein Rhinozerospärchen zu spazieren sollen. Die Guides geben nur Anweisungen wie, jetzt hier rüber, nun da rüber, ein bisschen zurückweichen, nicht rennen, ihr habt genug Fotos, jetzt lasst die anderen auch mal nach vorne. 

Das ist – bei aller Faszination – schon eine etwas absurde Veranstaltung. 

Gideon meint später, beim Sundowner mit Giraffe, ein Nashornpaar sei schon seit 18 Jahren im Reservat, Mutter und Kind (das andere Paar) seit vier Jahren und an Menschen gewöhnt, schließlich würden sie zu ihrem Schutz rund um die Uhr von Wildhütern begleitet. Mit kleinen Gruppen könne man fast auf Armlänge neben ihnen stehen. Nur nicht vor ihnen. Oder zwischen zwei Nashörnern. Das wäre gar nicht gut. 

Das andere, neuere und ganz wilde Rhino würde man eher selten sehen und nur aus dem Auto mit sicherem Abstand. 

Nunja.

Hinten parkt der Bus

auf dem Porcupine Highway

Bevor wir Richtung Norden abreisen, wandern wir zur Quelle am Ende des Tals, aus der die Lodge und das ganze Reservat das Wasser beziehen. 

Die Landschaft ist ganz anders hier, es gibt höhere Bäume, grünes Gras und Bambus. 

Eine Gruppe Paviane und wir halten respektvoll Abstand voneinander. Ein Pferd grast auf einer Wiese. Ein paar Kudus schauen sich nach uns um. Idyllischer geht es nicht.

Beim Spar in Otjiwarongo herrscht Hochbetrieb. Ohne die Einweiser in rotem Blaumann, mit Warnweste und Winkestab, wäre das Chaos perfekt. Derjenige, der uns den Platz zugewiesen hat, kommt schon beim Aussteigen auf uns zu, stellt sich als Security Guard vor und versichert, auf das Auto aufzupassen. Ich nicke und will ihm ein paar Münzen geben. Die lehnt er ab. 

„I‘m a security guard. You cannot give me a few coins. You can give me twenty dollars.“ 

Das stand so nicht im Reiseforum. Während ich noch überlege, was ich entgegne, kommen ein freundlicher Künstler, der meinen Namen oder den der Kinder wissen möchte (er verkauft diese Kastaniendinger und ich werde ihm ganz bestimmt keinen Namen nennen, den er dann in Windeseile auf diese Teile drauf schreibt), und ein Maler auf uns zu. Jemand hupt. Ich bin im Stress. Die Familie flüchtet in den Spar, ich will nur weg, drücke dem Security Guard irgend einen kleinen Schein in die Hand und drehe mich weg.

„Sir“, ruft er mir nach, „the car is not locked.“

Das stimmt. Er hat eine der Türen einen Spalt geöffnet. Er grinst. Ich grinse.

Die Künstler nehmen den nächsten sauberen Mietwagen ins Visier.

Massentourismus heißt hier 90 Gäste

Wir haben uns etwas kurzfristig, eine Woche vor Abflug, zu unserer Reise entschlossen. Daher war rund um den Etosha Park so gut wie nichts mehr frei. Statt gemütlich von Osten nach Westen reisend jeden Abend eine Lodge weiter zu ziehen, bleiben wir drei Nächte in der Toshari Lodge in der Nähe des Anderson Gates. Der kleine Parkplatz ist voll, der Herr am Empfang entschuldigt sich, die Lodge sei eine der größeren hier, man sei mit etwa neunzig Gästen voll besetzt und bittet uns, den hinteren Parkplatz zu nutzen, der wäre auch näher an unseren Bungalows. Hinten parkt ein Bus. Massentourismus. 

Am Pool merkt man davon nichts. Nur drei Familien gönnen sich einen faulen Nachmittag.

Die Kinder haben einen Standard Bungalow. Der ist frisch renoviert, sehr schick und modern, mit tollen Fotodrucken, namibischen Steckdosen, zusätzlich an jedem Wandauslass Eurosteckdosen und USB-Ladebuchsen. Wir bekommen ein Upgrade in eine Honeymoonsuite. Die ist im Vergleich abgewohnt und unansehnlich. Daran ändert auch die Badewanne nichts, die malerisch mitten im Schlafzimmer herumsteht. Es gibt eine einzige Steckdose, marke Afrika. Zum Glück haben wir einen Adapter und eine Dreiersteckdose mit Kabel dabei. Es riecht penetrant nach Lufterfrischer. Ein backsteingroßer Klotz liegt in einer Box unter der Toilette.

Das Abendessen ist ein Buffet mit vielen Salaten und viel Fleisch. Vor allem das Fleisch ist sehr gut. Jeden Abend gibt es verschiedene Sorten Wild. Außerdem lokale Eintopfgerichte. Als an den meisten Tischen nur noch am Nachtisch gepickt wird, sammeln sich die Angestellten und singen. Rezeptionist, Küchenhelferinnen, Kellnerinnen bringen namibische Lieder dar und lassen einen Klingelbeutel herum gehen.

Später ist Mondfinsternis. Wir stehen frierend auf dem Busparkplatz, ich schieße zig Fotos mit verschiedenen Kameraeinstellungen, von denen keins gut wird.

Am Mittag hat der Himmel die Farbe von Gewitterwolken

Zebras trinken am Wasserloch. Alle sehen in die gleiche Richtung. Ihre Streifen ergeben ein interessantes Muster.
Zebras am Wasserloch

Am Anderson Gate ist Stau. Dabei sind wir extra spät losgefahren. Es hieß, dass alle ganz früh, am besten zum Sonnenaufgang, wenn der Park öffnet, hinein wollen. Wir Stellen uns gegen zehn Uhr an. Ein Parkwächter schreibt unsere Nummernschilder und meine Führerscheindaten auf, dann darf ich einen Permit kaufen, den ich ihm wieder zeigen muss. Polizisten notieren die Nummernschilder und gucken kurz ins Auto. Alle sind ernst, aber freundlich. Jedenfalls zu uns. Als wir weiter hinten in der Schlange standen, haben wir gesehen, wie ein ungeduldiger und schimpfender Fahrer ordentlich zurechtgestutzt wurde. 

im Etosha Park regnet es erst im November wieder

Zuerst sehen wir Zebras. Auf unserer Fahrt Richtung Osten von Wasserloch zu Wasserloch und ein Stückchen hinein in die Etoschapfanne, begegnen wir noch vielen anderen Tieren. Das Licht ist so grell, dass es unmöglich scheint, vernünftige Fotos zu machen. Der Himmel erscheint dunkel wie eine riesige Gewitterwolke, doch im Etoshapark wird es erst wieder im November regnen. Daher sammeln sich die Tiere an den letzten künstlichen Wasserlöchern.

Das Wild hier schein Autos gewohnt zu sein, sie laufen über die Straße und neben ihr her, ignorieren dabei den Verkehr völlig. Nur ein einzelner Elefant am Olifantsbad reagiert auf die Autos und scheucht sie ein Stück beiseite.

Die Weite der  Etoshapfanne ist kaum zu fassen. Kaum zu glauben, dass sich irgend etwas lebendiges in diese Wüste verirrt, doch immer wieder sehen wir schemenhafte Bewegung in der Ferne. 

Als wir am Abend schon beinahe wieder am Ausgang sind, entdecken wir ein Pärchen Löffelhunde und auf der Ausfallstraße noch weiter Richtung Süden die erste größere Gruppe Elefanten. Bisher konnten wir nur Einzeltiere oder eine Mutter mit Jungtier sehen.

Zebra Roadblock

Heute fahren wir vom Anderson Gate aus nach Norden und Westen. Die Warteschlange am Tor passieren wir rechts, da wir gestern ein Zweitagesticket gelöst haben.

Am Okondeka Wasserloch liegen ein paar Löwen herum. Wir bemerken sie erst, als eine Löwin ein Gnu jagt. Danach ist außer Ohrenwackeln eine Stunde lang keine Bewegung zu erkennen. Dann geht eine weitere Löwin oder die gleiche etwas trinken. Die anderen Tiere tun was sie so tun und scheinen sich nicht weiter für die Raubkatzen zu interessieren.

Spatzenangriff

Im abgezäunten Toilettenareal in der Nähe des Grünewald Wasserlochs werden wir von hunderten spatzengroßen Vögeln beäugt, die im Schatten des Autos darauf warten, dass wir aussteigen.

Am Ozonjuitji m’Bari ist die Hölle los. So viele Tiere haben wir nirgendwo anders auf einmal gesehen. Einzeln oder in Paaren eintreffende Elefanten bossen herum und einer verjagt den anderen. Das gibt ordentlich Bewegung bei den anderen Wasserlochbesuchern. Als wir weiter wollen, blockiert eine Gruppe Zebras die Straße.

Zebra Roadblock

Immer wieder ziehen Herden von Antilopen, hunderte Tiere, in lockerer Reihe von irgendwo nach irgendwo anders.

Hatte ich schon erwähnt, dass ich Höhenangst habe

Es geht über Outjo zur Vingerklip Lodge. Der Kuchen in der Outjo Bakery ist wirklich Lecker. In einer Apotheke besorgen wir Nasenöl. Wegen der trockenen Luft habe ich dauernd Nasenbluten. Das Öl wird in den nächsten Tagen helfen.

Schwarzwälder Kirschtorte und eine Flasche Farmdudler in der Outjo Bakery
Farmdudler und Möhrenkuchen

Ein Stück südlich der C39 wachsen Tafelberge aus der sich senkenden Ebene. Die Vingerklip ist nicht zu übersehen. Kurz danach geht es durch ein Tor zur Lodge. Wir werden empfangen. Man ist überrascht, dass wir zwei Nächte bleiben wollen, denn im Computer findet sich nur unsere ursprüngliche Buchung für eine Nacht. Die von booking.com bestätigte Änderung ist nicht angekommen. Zum Glück ist für die zweite Nacht noch etwas frei.

Tafelberge und Vingerklip

zum Abendessen ins Adlernest

Wir beziehen unsere Zimmer, drehen eine Runde zu Fuss um die Vingerklip und machen uns auf, den Sonnenuntergang auf der Terrasse des Eagle’s Nest zu genießen. Dazu müssen wir nur die Treppe erklimmen, die neben dem Tafelberg aufgebaut ist, auf dem sich das Aussichtsrestaurant befindet. 

Habe ich schon erwähnt, dass ich Höhenangst habe?

Es geht dennoch ganz gut, denn die Treppe ist stabil und wackelt nicht. Nur ganz oben der Übergang zum Berg fühlt sich ein wenig wie in der Luft hängen an.

Der Ausblick ist fantastisch, der Gin & Tonic gut gemischt. Als es dunkel wird, trudeln die anderen Gäste zum Essen ein. Der Koch versucht sich als Showmaster, das Essen ist lecker, nach dem Essen erzählen wir Gäste uns gegenseitig von unserer Reise, bisher. Der Abstieg im Dunkeln ist entspannt, der Sternenhimmel fantastisch.

Das Wasser ist wirklich kalt

Vögel trinken aus dem Pool der Vingerklip Lodge
an der Tränke

Nach einer Runde um den südlichen Tafelberg, auf der wir leider keinem einzigen Tier begegnen, verbringen wir den Tag am Pool. Das Wasser ist so kalt, dass die Haut ganz taub wird, wenn man länger als eine Minute drin bleibt. In der Sonne wird es aber wieder schneller warm, als mir lieb ist; also pendele ich zwischen Schatten, Wasser und Sonne hin und her, habe ab und zu Internet, plane die weitere Reise, beobachte die Vögel, die zum trinken an den Pool kommen, halte nach Tieren am Wasserloch Ausschau und bin froh, einen Tag lang nicht im Auto sitzen zu müssen.

50 shades of Ocker 

eine Sandpiste, aus dem fahrenden Auto aufgenommen
die Straße nach Omaruru

Der Nachbar, also der Besitzer der Farm auf der anderen Seite der Straße, ermutigt uns, über die Nebenstraßen nach Omaruru zu fahren. Zumindest bis Kalkfeld, weil die D2351 im weiteren Verlauf in schlechtem Zustand sei. Auf der Rückseite einiger Felsen, die nach ein paar Kilometern links der Straße liegen, würden wir auch ein antikes Owela-Spielfeld finden. Also geht es über D2351 und D2403 bis Kalkfeld und auf der C33 weiter nach Omaruru. 

Felsen gibt es mehrere und man kann prima auf der Suche nach 4×8 Löchern auf ihnen herumklettern. Wir finden bei einer Gelegenheit tatsächlich Steinplatten mit Löchern, aber die Vertiefungen sind unregelmäßig und sehen eher nach Zufall aus, als nach Plan und Absicht. Außerdem kommt von zwischen den Felsen ein unheimliches Rascheln, sodass wir nicht allzu lange bleiben. Ich vergesse sogar, ein Foto zu machen.

Und so folgen wir der Piste, die sich in wechselnden Ockertönen durch die Landschaft zieht. Geht es ein wenig bergab, hin zu einer der Furten, die fast alle ausgetrocknet sind, wird die Vegetation grüner. Wir passieren Farmen, Viehgatter; Zäune ziehen kilometerlange, schnurgerade Linien durch den Busch.

Wir bleiben nicht lange in Omaruru. Wir trinken im Wronski Haus Kaffee und schnöfen durch den Laden. Die Besitzerin erzählt, dass sie verkaufen will. In der Nähe der großen Brücke gibt es eine Holzschnitzerei. 

Unser Ziel ist aber die Otjohotozu Guest Farm der Fellners ein Stück westlich an der D2315. Wir wohnen im Turmzimmer, direkt am Tor. 

Das Abendessen wird gemeinsam unter einem Reetdach eingenommen. Michael, der Koch, stellt das Menu vor. Es gibt ein bodenständiges, wohlschmeckendes Abendessen. Danach Geschichten und  Sternegucken.

Wie man einen Pfeil der San verbiegt. 

Zwei San aus dem Living Village nahe Omaruru blicken in die Landschaft
San

Westlich der Otjohotozu Guestfarm findet man eines der Living Museums der San. Hier präsentieren einige San im Wechsel für ein paar Wochen interessierten Touristen ihre ursprüngliche Lebensweise und die Natur Namibias. Sie tragen Lendenschurz und Schmuck oder Pfeil und Bogen und sprechen zum Teil gutes Englisch.

Hinter einem großen Felsen stehen ein paar Baracken. Ein San in Jeans und T-Shirt karrt mit einem Trecker ein Fass Wasser dorthin. Als die Museumskinder ihn sehen, klettern sie lieber auf dem Gefährt herum und lassen sich durch die Gegend fahren, als  bei den Touristen herumzuspielen.

die Felszeichnugn im San Living Museum nahe Omaruru
Felszeichnung

Auf dem Spaziergang, für den wir uns entschieden haben (alternativ oder zusätzlich gab es noch die Option an Aktivitäten im „Dorf“ teilzunehmen), geht es durch die Felsenlandschaft, vorbei an Felsmalereien und grandiosen Ausblicken. Immer wieder halten wir an, um etwas über die Pflanzen und ihre Bedeutung im Leben der San zu erfahren. Aus dem einen Busch werden Pfeile hergestellt, aus einem anderen die Köcher, aus diesem die Bögen, von jenem kann man die Wurzeln essen, dies ist Medizin, das Parfum und so weiter. Einmal probieren wir Pfeil und Bogen aus. Ich treffe aus Versehen einen Ast. Der Pfeil steckt, die Spitze ist verbogen. Soviel Wucht hätte ich dem kleinen Bogen nie zugetraut.

Nach der Führung klettern wir ein wenig auf den Felsen in der Nähe herum.

Achsbruch

Auf dem Rückweg zur Guestfarm passieren wir ein Auto, das verdächtig schief auf der Piste steht. Die Radaufhängung ist offensichtlich gebrochen. Sie sehen aus wie Vater und Sohn und beäugen uns genau so misstrauisch wie wir sie. Ich frage, ob die beiden schon Hilfe gerufen haben. Haben sie nicht, da kein Handy. Ob ich einen Wagenheber hätte. Habe ich, aber der nutzt nix. Sie wollen wenigstens den Reifen entlasten. Nachdem das Auto aufgebockt ist, biete ich an, die beiden nach Omaruru zu bringen. Schließlich bleibt der jüngere beim Auto. Den Älteren setzen wir am Ortseingang von Omaruru ab.

Am späten Nachmittag geht es mit Andreas, dem Besitzer der Otjohotozu Guestfarm, auf Sundowner Gamedrive. Wir sehen Bergzebras, Riesentrappen, Löffelhunde, Giraffen und die üblichen Antilopen. Breitmaulnashörner, Leoparden und Geparden verstecken sich in der grandiosen Landschaft. Wir halten an mehreren Aussichtspunkten. Schließlich gibt es einen Sundowner mit glutroten Sonnenuntergang. 

Sonnenuntergang. Im Vordergrund der Schädel eines Zebras
african sunset

Ich frage Andreas ein wenig über seine Geschichte aus, er mich über meine und wir stellen fest, dass er Lehrer eines meiner Freunde war. Des Freundes, der mir seit 30 Jahren erzählt, ich müsse unbedingt nach Namibia. Zufälle gibt‘s.

Ans Meer

Blick auf Swakopmund von der Mole aus
Swakopmund

Wenn man die Erongo Berge hinter sich gelassen hat, wandelt sich auf dem Weg zum Meer die Steppe zur Wüste. Swakopmund liegt wie eine Fata Morgana am Meer, könnte teilweise ein von Krieg und DDR übersehenes Ostseebad sein. Es gibt Bismarck- und Kaiser-Wilhelm-Straße, Am Leuchtturm und Südstrand. Nirgendwo wird die Kolonialgeschichte so offensichtlich wie hier. Klar, es gibt die Abhandlungen in den Reiseführern und im Netz, die Namen und die Gedenkstätten, zum Beispiel am Waterberg. Wir erleben die Verächtlichkeit vieler Weißer und die offensichtliche Armut des Großteils der schwarzen Bevölkerung. Dennoch fühlt es sich hier etwas anders, greifbarer, unmittelbarer und sehr kurios an. 

Jugendstilhaus in Swakopmund
Straßenecke in Swakopmund

Vielleicht ist es auch einfach die erste größere Stadt, durch die wir schlendern und cruisen. Mittags essen wir im Jetty 1905, das am Ende der alten Mole thront und in dem abends kaum ein Tisch zu bekommen ist. Die Terrasse ist gut vom Wind abgeschirmt und der Blick auf Stadt und Wasser genial.

Feuer machen in der Architektenwüste

Ganz anders ist die Desert Breeze Lodge am Rand der Stadt. Bunte, stylische und sehr gemütliche Bungalows mit Panoramafenstern zur Wüste sind schon etwas abgehoben. Aber es gibt Holzöfen, große Sofas, ein riesiges Bad mit einer Schneckendusche (und ein tolles Frühstück mit frisch Gebackenem). Wir besorgen Bier und fantastische Pizza vom Secret Garden wo wir während der Wartezeit mit sehr kontaktfreudigen Einheimischen ins Gespräch kommen.

Paddeln mit den Robben

Robbenkolonie vor Walvisbay
Robbenkolonie am Pelican Point

Es gibt nur ca. drei Anbieter, die Kayaktouren rund um Pelikan Point in Walvis Bay anbieten. Alle waren zu unserer Reisezeit ausgebucht. Bei Namibia Kayak Tours waren alle Plätze in den Autos, mit denen zum Startpunkt gefahren wird, besetzt. Es gab nur noch Plätze in den Booten. Fahren müssten wir selbst, was aber nur mit einem Vierradantrieb möglich wäre.

Kein Problem mit unserem fetten Ford Everest, dachten wir.

Morgens um halb acht ist es noch sehr kalt am Treffpunkt am Angling Club in Walvis Bay. Alle tragen Fleecejacke, einige sind in Decken gewickelt. Zum Glück gibt es heißen Kaffee im Shop. Die Guides besprechen mit mir, wie man über den zum Teil losen Sand fährt, wie sie mich auf problematische Stellen aufmerksam machen, wann sie Luft aus meinen Reifen herauslassen wollen und entdecken, dass mein Auto keinen Vierradantrieb hat. Die Taste mit dem Differentiallock gilt wohl nur für die Hinterachse. Kann nicht sein, denke ich, ich habe doch das Handbuch gelesen. Da steht, dass das Auto wenn nötig, ganz von alleine den Vierradantrieb regelt, aber da ist keine Antriebswelle vorne.

„What a useless fat car“, stellt einer der Guides fest.

Dennoch nehmen sie mich mit.

Auto, im Sand stecken geblieben
useless fat car

Es geht südlich aus der Stadt heraus, an den Verdunstungsfeldern der Saline vorbei und über schmale Straßen, die der Navi als Meer darstellt auf die Sanddüne, die Pelikan Point ist. Dann durch eine der vielen Offroadspuren immer nach Norden. Ich fahre mich erst auf etwa halber Strecke fest, als die Vorderräder aus der Spur ausbrechen wollen und ich zu heftig gegenlenke. Das geht erstaunlich schnell und der ganze Konvoi stoppt. Es wird gegraben und untergelegt, geschoben und gewiegt. Schließlich zieht mich einer ein Stück weiter und dann geht es ohne weitere Zwischenfälle zum Kayakspot.

Der Kakyaktrip ist schon ein besonderes Erlebnis. In sicherer Entfernung zur Robbenkolonie geht es in die Kayaks und dann in kleinen Gruppen, immer mit gutem Abstand zum Ufer, am Strand entlang. Die Kap-Pelzrobben kommen und gucken. Erst nur ein paar neugierige, dann immer mehr. Sie nähern sich den Booten, reiben sich an den Paddeln, beißen hinein, lassen sich den Bauch kraulen, plantschen und schwimmen mit den Kayaks um die Wette.

Nach dem Kaffee geht es wieder über den Sand zurück. Diesmal bleibe ich nicht stecken. 

„Good driving“, lobt Craig am Ende. Er und seine Kollegen fahren sich trotz Offroadfahrzeugen und Vierradantrieb alle paar Wochen mal fest.

Samstag mittags werden die Bordsteine hochgeklappt

Nachdem wir in die Reifen wieder mit Luft versorgt und im Oysterbox Guesthouse eingecheckt haben, machen wir einen Spaziergang durch Walvis Bay. Es ist Samstag Nachmittag. Hier ist außer den Tankstellen und Supermärkten nichts geöffnet. Das Café aus dem Reiseführer existiert nicht. Walvis Bay fehlt der Charme und die Gemütlichkeit Swakopmunds.

Also verbringen wir den Nachmittag an der Lagunenpromenade, futtern PubGrub im The Raft (Website nicht in Ordnung) und genießen einen Sundowner auf der Terrasse der Oysterbox.

Mond, Sand und Quadbikes

Ausblick vom Moon Landscape View point nahe Swakopmund
Mondlandschaft

Heute fahren wir rund um Swakopmund und Walvis Bay herum. Erst zum Moon Landscape View Point. Dann zur Dune 7, Quadbike fahren und Dünenklettern.

Die Quads gibt es nur mit Guide. Der erklärt, wie man die Sanddünen unfallfrei hoch und wieder runter fährt, und kennt das Gebiet. Ohne ihn hätten wir uns innerhalb von 5 Minuten verirrt. Er spürt Wüstengeckos auf und erzählt bei Zwischenstopps etwas über die Pflanzen und das Eisen in den Dünen. 

Am Fuß der Dune 7 ist ein Picknickplatz, der nicht wirklich zum Picknick einlädt. Zu stark weht der Wind selbst hier unten. Am Dünenkamm zieht er Sandfahnen in die Höhe. Der Ausblick ist grandios, höre ich. Mein kaputtes Knie hat nur bis ca. zur Hälfte mitgespielt.

Den Abend verbringen wir am Hafen von Walvis Bay. Im Anchors @ the Jetty gibt es solide Seafood.

Landschaft, ganz viel Landschaft

Auf dem Weg von Swakopmund Richtung Solitäre passieren wir den Kuiseb Pass, der vor allem die Querung zweier Flusstäler ist, garniert mit zahlreichen Kurven, engen Brücken, tollen Ein- und Ausblicken und abenteuerlichen Anstiegen. Eine willkommene Abwechslung nach der bisher eher eintönigen Geradeausfahrt.

Wenn der Safaribus kommt, geht die Schlange bis zur Tür.

Solitaire ist Autofriedhof, Tankstelle und Bäckerei, in der es sehr guten Apfelkuchen geben soll. Als wir ankommen, stehen die Insassen zweier Safarireisebusse bis zur Tür der Bäckerei Schlange. Danach ist der Apfelkuchen aus. Zum Glück gibt es auch andere Backwaren, guten Kaffee und ausreichend Sprit.

Wir fahren weiter bis zur Moon Mountain Lodge, die etwas erhöht am Hang der ersten Erhebungen des Naukluft Mountain Zebra Parks liegt. Zeltbungalows unterschiedlicher Größe reihen sich auf Stelzen in angenehmem Abstand entlang unbefestigter Wege. Es gibt zwei Parkplätze. Der obere ist nur für 4×4 Autos gedacht, und die Räder unseres Nicht-4×4-Riesen-SUV drehen bei der steilen, steinigen Auffahrt mehrmals durch. Der untere ist für alle anderen, überdacht, und nach weniger als fünf Minuten Wartezeit kommt ein Shuttleservice von der Lodge herunter.

Die Zelte sind großzügig geschnitten, bieten einen Tauchpool, der im August viel zu kalt ist, um ihn wirklich zu genießen, und eine grandiose Aussicht über die nördliche Namib Richtung Sonnenuntergang.

Es gibt ein paar Wanderwege von denen wir einen probieren. Es findet sich keine wirkliche Markierung und wir verlieren ihn in einem Flussbett. Also geht es den gleichen Weg wieder zurück.

Nach dem Abendessen, das wie in eigentlich allen Lodges, die wir erlebt haben, großzügig, fleischdominiert (meist Wild, immerhin immer mit vegetarischer Option) und schmackhaft ist, finden wir Wärmflaschen in unseren Betten. Die sind bei den dünnen Zeltwänden und vier Grad Außentemperatur auch dringend nötig. Genau wie Zeltnachbarn, die sich der dünnen Wände bewusst sind und ihre Gesprächslautstärke dementsprechend anpassen. Schon erstaunlich, wieviel Gesprächslärm Menschen veranstalten können, die hier eigentlich Ruhe suchen.

Dune

im Deadvlei stehen auf ockerfarbenem topfebenem Boden verdorrte Baumgerippe. Im Hintergrund erheben sich rötliche Dünen vor dunkelblauem Himmel
im Deadvlei

Da wir nicht in der Sonnenaufgangsrushhour warten wollen, fahren wir gemütlich nach dem Frühstück zum Sossusvlei. Schon die ersten Dünen erheben sich spektakulär über die Ebene, lassen Bäume, Gebüsch und Menschen winzig aussehen. 

Die Farben rangieren zwischen fast weißem Ocker bis knapp Rot. Schwarze Verfärbungen deuten auf Eisenvorkommen hin. Manche Dünen sich bewachsen. 

Dune 47 lassen wir aus, denn hier parken drei Reisebusse und eine lange Karawane Menschen zieht sich den Kamm hinauf. 

Vom Parkplatz am Ende der Teerstraße aus nehmen wir den Shuttlebus zum Deadvlei-Parkplatz. Ich habe keine Lust, nochmal in losem Sand stecken zu bleiben. Das Deadvlei liegt einen kurzen Spaziergang durch zum Teil losen Sand entfernt und ist vor allem im vorderen Teil ein wenig überfüllt. Dennoch beeindruckt diese unwirkliche Landschaft aus fast weißer Ebene, Baumgerippen und Dünen im Hintergrund.

Da wir auf den Big Daddy hochwollen, laufen wir bis etwa zur Hälfte der Ebene. Ich drehe nach ein paar Metern Aufstieg wegen Schmerzen wieder um und vertreibe mir die Zeit auf dem kleineren Dünenkamm Richtung Parkplatz, fotografiere Käfer und Sand und fühle mich ein bisschen wie der Muad’Dib.

Am späteren Nachmittag spazieren wir noch ein Stück durch den Sessriem Canyon. Die Wasserlöcher sind alle trocken.

Jetzt geht es hoch. 

Aber im Auto. 

der Spreetshoogte Pass von unten gesehen. Die Straße windet sich den Hang hinauf
jetzt geht es bergauf

Der Manager der Moon Mountain Lodge empfiehlt uns für den Rückweg nach Windhoek den Spreetshoogte Pass. Dazu fahren wir über Solitaire und die C14 bis zur D1275. Dort geht es bis zum Fuß des Anstiegs durch die weite Ebene. Der Pass selbst ist steil, schmal und hat ein paar enge, schlecht einsehbare Kurven, ist ansonsten aber problemlos zu fahren. Die Aussicht vom oberen Aussichtspunkt ist wundervoll. Von hier aus sieht die Straße aus wie in einem Cartoon. Sie windet sich um einige Hügel herum und geht über andere einfach drüber. Wir folgen der D1261 und D1265 bis zur C26. Irgendwann wird die Piste zu einer richtigen Straße.

Gegen Mittag sind wir in Windhoek. Die Zeit bis zum Abend vertreiben wir uns mit einem Spaziergang durch die Innenstadt. 

Soweit die Reisebeschreibung. Dies war eine private Reise. Ich habe alle Unterkünfte und Unternehmungen selbst bezahlt.

Autor: Schubert

blickt schon aus beruflichen Gründen aus einer ungewöhnlichen Perspektive und mit einer gewissen Distanz auf die vorbei ziehende Welt.

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