Mal kurz innehalten und drüber nachdenken

Ich kann mich an Schulstunden erinnern, in denen wir – damals in den Achtzigern, als es noch 13 Schuljahre gab und nicht von der Grundschule an alles immer mit dem (zweifelhaften) Segen der Eltern auf Leistung getrimmt war, als man noch eine Vier schreiben konnte, ohne dass dem Lehrer mit dem Anwalt und einem selbst mit professioneller Nachhilfe gedroht wurde – Wörter aufgeschrieben, verdreht, gemalt haben, bis ihre Bedeutung im Schriftbild zu erkennen war, sie untergrub, parodierte oder verstärkte. In den Neunzigern beschäftigten sich Designstudenten mit dem Thema. Lang ist’s her.

Wahrscheinlich tun sie es heute immer noch und es hat einen schicken englischen Namen, ist von Marketingpsychologen genauestens analysiert und hat ein Copyright. Oder es ist unmodern und vergessen worden. Wer weiss.
Herbert hat ein paar Beispiele ausgegraben. Wir stellen sie hier vor.

WoArt

Von Schubert

blickt schon aus beruflichen Gründen aus einer ungewöhnlichen Perspektive und mit einer gewissen Distanz auf die vorbei ziehende Welt.

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