Ein kleines bisschen Top Gun

Am 17. Oktober haben die Piloten des letzten Langstreckenfluges der Air Berlin einen sogenannten FlyBy gezeigt. Natürlich empört sich nun ein großer Teil Deutschlands mit mehr Meinung als Sachverstand.

Früher, als Piloten in der öffentlichen Wahrnehmung noch mehr waren als überbezahlte Busfahrer, blickte man auf zu den Helden der Lüfte, die zum Teil seltsame fliegerische Traditionen pflegten. Da gab es noch ein Raunen und man trat zur Seite, wenn der Kapitän mit seiner Crew in lockerer Formation durchs Terminal schritt. Damals wurde bei gutem Wetter zuweilen eine Extraschleife über der Hauptstadt gedreht, die Küstenlinie der Urlaubsinsel abgeflogen, inklusive Flügelwackeln über dem Strand. So etwas gibt es heute nicht mehr. Gerade mal die Wasserwerferdusche zum Erst- und Letztanflug sind geblieben.

Zu eng gestrickt sind die Flugpläne, zu eng das Korsett aus Regeln und Vorschriften, deren meiste der Flugsicherheit dienen, dem höchsten Gut der Fliegerei.
Und nun hat ein Kapitän es gewagt, ein Manöver zu fliegen, das so nicht zu erwarten war, das man lange nicht gesehen hat; in Düsseldorf schon gar nicht. Da ist das Geschrei natürlich groß. Selbsternannte Fachleute, die nach jedem Länderspiel ebenso Fußballexperten und nach jeder Wahl Politikexperten sind, krakeelen um die Wette. Die einen reden von gefährlichem Eingriff in den Luftverkehr, die anderen von ganz normalen Manövern. Unsinn ist beides.

Der Reihe nach:

War das ein normales Manöver?

Nein, aber.
Durchstarten ist ein ganz normales Standardmanöver. Piloten sollten in ihrer Ausbildung ungefähr so viele sogenannte Go Arounds absolviert haben wie Landungen. Beide Optionen sind normale Abschlüsse für einen Landeanflug.

Und um es noch einmal explizit zu sagen: Ein Durchstarten ist nicht für den Fall irgendwelcher Notfälle oder außergewöhnlicher Umstände reserviert. In der Tat gibt es mehr mögliche Gründe für ein Durchstarten als für eine Landung. Die geringe Zahl an Go Arounds zeigt nur die Qualität und Professionalität, mit der heutzutage Luftverkehr betrieben wird. Andererseits wäre ein großer Teil der Flugunfälle der letzten Jahre durch beherztes Durchstarten vermieden worden.

Zurück nach Düsseldorf. Das „Unnormale“ an dem Manöver waren zwei Dinge:
Zum einen wird normalerweise beim Go Around Vollgas gegeben, um möglichst schnell an Höhe zu gewinnen. Das hat der Kapitän hier wohl nicht getan. Wie es scheint, hat er zunächst so viel Schub gegeben, dass das Flugzeug nicht weiter sank. Mit dem Einleiten der Kurve wurde der Schub soweit erhöht, dass das Flugzeug anstieg.
Zum anderen gibt es eine festgelegte Flugroute, in Düsseldorf erst einmal geradeaus, über die Landebahn hinweg und nach ein paar Kilometern rechts ab (woanders kann es auch sofort eingeleitete Kurven geben, mitunter nach Sichtflugkriterien, bis vor ein paar Jahren gab es in Frankfurt ein Abflugverfahren mit einer Kurve um den Tower herum, allerdings für Propellerflugzeuge, immerhin mit bis zu ca. 70 Sitzplätzen). Von dieser vorgeschriebenen Route dürfen Piloten mit einer Freigabe durch die Flugsicherung abweichen. Diese Freigabe lag offenbar vor. Die Fluglotsen wussten, was der Pilot vorhatte.

War das gefährlich?

Nein.
Bei guter Sicht und wenig Wind, in Absprache mit der Flugsicherung und mit guter mentaler Vorbereitung ist ein solches Manöver ohne Gefahr zu fliegen.

Es gibt viele An- und Abflugverfahren mit Kurven, die in niedriger Höhe oder nach Sichtflugregeln geflogen werden. Nach der Entscheidung zum Durchstarten ist der Rest wie ein Start. Kein Pilot sollte damit ein fliegerisches Problem haben.

A Go Around is nothing but an inflight Take Off

War das Nötig?

Nein.
Das ganze Manöver war ganz und gar unnötig. Natürlich hätte der Kapitän eine ganz normale Landung machen können. Natürlich hat er unnötig Sprit verbraucht. Natürlich hat er womöglich gegen Lärmschutzauflagen und Mindestflughöhen über bebautem Gelände verstoßen (deshalb muss die Luftfahrtbehörde ermitteln, und eine Freistellung vom Flugdienst ist in diesem Rahmen durchaus üblich).
Aber genau so muss niemand seinen Junggesellenabschied in der Düsseldorfer Altstadt begießen oder aus dem Autofenster winken und hupen, wenn er von Oma wegfährt. Oder als Clown verkleidet volltrunken Konfetti in die Luft werfen.
Dennoch wird es gemacht. Weil es Tradition ist.

Die Runde um den Turm ist ein alte fliegerische Tradition.

 

Das ist doch kein Geld

Die Lufthansa hat am 30.5.2016 den zukünftigen Fahrplan für ihre Pilotenausbildung bekannt gegeben. Es fielen Zahlen (ca. 100.000 € Kostenbeteiligung, was ungefähr dem entspricht, was an anderen Flugschulen auch aufgebracht werden muss) und sofort geht die leidige Neiddebatte wieder los. Für alle Experten, Neidhammel und Meinungsstarken da draußen gibt es hier ein paar zusätzliche Gedanken. „Das ist doch kein Geld“ weiterlesen

Über Cockpittüren und Single-Pilots

Gedanken zu den missratenen Folgerungen aus dem Germanwings-Unglück.

Es geht schnell. Noch sind die Trümmer nicht eingesammelt, noch forscht die Untersuchungskommission nach Ursachen des Unglücks, schon beraten sogenannte Experten über neue Flugsicherheitskonzepte, die Unglücke wie das der Germanwings 4U9525 in Zukunft verhindern sollen.

Es soll ohne Tabus in alle Richtungen gedacht werden dürfen, Ziel sei ausschließlich eine Erhöhung der Sicherheit. Das ist genau betrachtet mindestens unwahr. „Über Cockpittüren und Single-Pilots“ weiterlesen

Roter Stern in Deutschland

Man stelle sich vor, der Wagen kommt frisch aus der Werkstatt, Inspektion, TÜV – alles tipptopp. Herr Niemann, gesund, ausgeruht und nüchtern, ist seit 20 Jahren unfall- und knöllchenfrei. Er hat den aktuellen Katalog mit Änderungen der Verkehrsregeln nicht nur gelesen, sondern verinnerlicht. Herr Niemann hat zwar dringende Termine, doch er lässt das Auto stehen, verzichtet auf Bus und Bahn, und weil das Wetter wirklich schlecht ist, bleibt er lieber zuhause. Alles andere wäre zu gefährlich.

Er wohnt am Ende einer Sackgasse, die als Einbahnstraße gekennzeichnet ist. Immer wieder fahren Autos nebeneinander bis zum Ende der Straße. Es gibt weder Fahrbahnmarkierungen noch Straßenbeleuchtung. In der ganzen Stadt stehen keine einheitlichen Straßen- oder Hinweisschilder. Manche Wege enden mitten im Feld.

Gibt’s doch nicht, sagen Sie?
Vielleicht nicht im Straßenverkehr, aber an internationalen Flughäfen. Und auch in Deutschland erfüllen nicht alle Flughäfen die Richtlinien der Internationalen Zivilen Luftfahrtorganisation ICAO.

Bei einigen fehlt die Mittelstreifenbefeuerung der Landebahn. Das Gefühl, dort bei schlechter Sicht zu landen, entspricht dem, mit hundertfünfzig eine Landstraße ohne Mittelstreifen und Leitpfosten entlang zu heizen. Wohlgemerkt, bei Nebel und Dunkelheit!

Bei anderen fehlen Rollwege zu den Bahnenden. Das ist kein Problem, wenn man alleine am Flugplatz ist: Man rollt entgegen der Start- und Landerichtung bis ans Ende, dreht und fliegt los. Aber schon wenn zwei Flugzeuge unterwegs sind, kann es zu Problemen kommen, wenn der eine ein wenig langsamer rollt als angenommen und der andere etwas schneller im Anflug ist. Das passiert, auch in Deutschland. Und Durchstarten ist dann das geringste Problem. Bisher ist es hierzulande immer gut gegangen, aber zu oft nur knapp.

Der Berufsverband der Piloten in Deutschland, Vereinigung Cockpit, denkt, dass in Deutschland, das sich den Luxus leistet, selbst in Memmingen, Paderborn und Kassel internationale Flughäfen zu unterhalten, diese dann auch im Sinne der Flugsicherheit bestmöglich ausgerüstet sein sollten. Seit Jahren führt die VC eine jährlich aktualisierte Mängelliste, mit der sie die Flughafenbetreiber motivieren will, darauf hin zu arbeiten. Mit Erfolg. Die Liste wird kürzer.

Das ist gut so, denn nicht jeder scheinselbstständige Pilot jeder Billigairline kann es sich leisten, wie Herr Niemann einfach nicht zu fliegen, wenn es zu gefährlich wird.

Gestern wurde die aktuelle Liste bei einer Pressekonferenz auf der ILA vorgestellt. Sie ist hier online einsehbar. Der rote Stern wird vergeben, wenn die Austattungsmängel der Flughäfen die Flugsicherheit zu sehr beeinträchtigen.

 

 

Die haben doch was miteinander

Liebe, Partnerschaft und die Romantik im Fliegerleben

Musste neulich zum Arzt. Bei der Terminabstimmung am Telefon:
»Ich möchte einen Termin bei Dr. Schröder (Name geändert).«
»Herrn Doktor oder Frau Doktor?«
Sowas, dachte ich, sind Ärzte nicht normalerweise mit Arzthelferinnen verheiratet?
Dann erinnerte ich mich daran, wie es mich nervt, wenn ich gefragt werde, ob meine Frau Stewardess ist – oder besser noch: war.

Das hat jetzt nichts mit Flugsicherheit zu tun. „Die haben doch was miteinander“ weiterlesen

Von Piloten und Busfahrern

Manche Vergleiche hinken und andere sind gar keine. Über eine populäre Boulevard-Binsenweisheit.

Bald sind wieder Tarifverhandlungen bei Deutschlands größter Fluggesellschaft. Es geht um Arbeitsbedingungen, Gehalt, Betriebsrenten und wie immer in den letzten Jahren darum, den Tarifgegner schlecht aussehen zu lassen. Die Piloten werden dem Arbeitgeber vorwerfen, Gewinne aus dem Unternehmen abzuschöpfen und die eigene Versorgung sehr üppig auszugestalten, statt das Unternehmen nachhaltig zu stärken. Der Arbeitgeber wird die Piloten als gierig bezeichnen, den Tariffrieden gefährdend, und der Bildzeitung Futter für ihre alljährlichen Piloten-sind-doch-nur-überbezahlte-Busfahrer-Artikel liefern.

Das wird den Busfahrern nicht gerecht. Sie üben einen verantwortungsvollen Beruf aus, der nicht dazu herangezogen werden sollte, andere Berufsstände zu diskreditieren. Schon bei Ausbildung und Anerkennung als Berufsstand liegen Welten zwischen beiden. Andererseits gibt es gewisse Parallelen zwischen den Berufen Flugzeugführer und Busfahrer. Und was hat das mit Flugsicherheit zu tun, um die es mir eigentlich geht? „Von Piloten und Busfahrern“ weiterlesen

Warum ist immer ein Arzt an Bord? Aber nie ein Bademeister.

Über Ärzte, Bademeister und Notfallmedizin im Flugzeug

Früher waren Bademeister schmerbäuchige gealterte Gigolos, deren Aufgabe hauptsächlich daraus zu bestehen schien, am Becken entlang stolzierend den Mädchen auf den Hintern zu glotzen und die Rabauken im Nichtschwimmerbecken anzubrüllen. Sie konnten schon deshalb niemanden retten, der außer Reichweite ihres Bambusstängelchens in Seenot geriet, weil ihre Goldkettchen als das Gegenteil von Auftriebshilfe auch für zwei gereicht hätten. Heutzutage wachen smarte Sportstudenten beiderlei Geschlechts aufmerksam über die Schwimmerschar, können bei Fragen freundlich Hilfestellung leisten und sind ausgebildete Lebensretter. Würden sie noch Getränke servieren, wären sie die Flugbegleiter der öffentlichen Badeanstalten.
Obwohl – haben Sie schon einmal gesehen, dass im Schwimmbad jemand mit etwas größerem als einem Heftpflaster erstversorgt werden musste? Ich nicht. Und ich war früher oft schwimmen. Noch öfter war ich allerdings mit dem Flugzeug unterwegs. Und da habe ich schon einige Male erlebt, dass Passagiere und Crew ernsthaft medizinische Hilfe benötigten. „Warum ist immer ein Arzt an Bord? Aber nie ein Bademeister.“ weiterlesen

Was heißt hier sicher?

… müssen in der Konfliktzone zwischen Flugsicherheit und Produktivität die Organisation des Unternehmens und alle Managementprozesse, genau wie der Flugbetrieb selbst, fortwährend auf mögliche Risiken untersucht und diese auf ihren Einfluss auf die Flugsicherheit abgewägt werden.

Was ist eigentlich sicher? Und wie kann man Sicherheit erzeugen? Einfache Fragen, die das Leben ganz schön kompliziert machen können.

Mal ehrlich: schnallen Sie sich an? Immer? Und wie war das früher, als Sie noch ein Kind waren? Sind sie damals mit Fahrradhelm gefahren?
Wer heute mit dem Auto fährt, schnallt sich an. Die Zeit der Gurte, die unter Umständen gefährlicher sind als ihre Abwesenheit, ist seit Jahrzehnten vorbei. Außer ein paar Unverbesserlichen haben es heutzutage alle begriffen: Die Dinger retten Leben. Also schnallen wir uns an und haben damit das Unsrige zur Verkehrssicherheit getan. Essen, Rauchen, Trinken, Telefonieren, Streiten, all das hat dem Allgemeinverständnis nach wenig bis nichts mit Verkehrssicherheit zu tun. Bei Alkohol, Medikamenten und Müdigkeit sieht es kaum besser aus. Ganz schlimm wird es bei Gedankenlosigkeit und Rechthaberei. Was glauben Sie, wie oft »da hab ich nicht aufgepasst« oder »der hat mir die Vorfahrt genommen. Das hab ich dahinten schon kommen sehen.« Als (innere) Begründung für einen Totalschaden reichen muss. Stellen sie sich das mal in der Luftfahrt vor: Die letzten Worte des Piloten auf dem Stimmenrekorder »Das hab ich dahinten schon kommen sehen.« „Was heißt hier sicher?“ weiterlesen

Kocht da was?

Lithium-Ionen Batterien sind eine feine Sache. Handies, Notebooks, allerlei Kleinelektronik verdankt ihnen vor wenigen Jahren noch unvorstellbare Laufzeiten. Das liegt an der hohen Energiedichte, die in diesen Kraftklötzchen beherbergt werden kann. Kein Wunder also, dass auch Hersteller größerer Geräte sehr genau und begehrlich auf diese kompakten und leichten Batterien schauen, gerade da, wo es auf möglichst geringes Gewicht ankommt. Denn herkömmliche Batterien sind groß und schwer, Brocken, die moderne Automobile und erst recht Flugzeuge nicht mit sich herumschleppen sollen, wo jedes Kilo Mehrgewicht auch Mehrverbrauch bedeutet. So wurde Boeings Dreamliner das erste Verkehrsflugzeug, dessen Bordbatterien aus eben diesen Li-Ionen-Zellen bestehen.

Das FAA, die amerikanische Luftfahrtbehörde, deren Empfehlungen  ungefähr alle anderen Zulassungsbehörden weltweit folgen (außer bei den Flugdienstzeitregelungen), hat diese Batterietechnik trotz einiger Vorbehalte und bekannter Problematiken mit dieser Technik für sicher genug befunden, in Flugzeugen eingebaut zu werden.

So neigt die Li-Ionen-Zelle zum Überhitzen. Auch Spontanentzündungen, etwa bei Kurzschluss oder thermischer Belastung gehören zu den bekannten Risiken. Flugbegleiter wurden in den letzten Jahren sehr intensiv im Umgang mit entflammten Kleingeräten geschult, denn die hohen Brenntemperaturen und der Hang, sich nach erfolgter Löschung gleich wieder selbst zu entzünden, sind in einem Luftfartgerät, das nicht mal kurz rechts ran fahren kann, um entweder zu evakuieren oder das brennende Teil raus zu werfen, eine wirkliche Gefahr.

Ob man die thermische Belastung durch entsprechend großzügige Dimensionierung der Batterien reduziert hat, ob dies und die verbaute Sicherheitstechnik zum Schutze der Akkus und des Flugzeugs vor den Akkus den Gewichtsvorteil zunichte macht, kann ich nur vermuten. Jedenfalls hat Airbus verlauten lassen, bei ihrer Neuzulassung A350 bis auf weiteres wieder auf herkömmliche Batterietechnik zu setzen. Eine vernünftige Reaktion.

Doch habe nur ich das Gefühl, dass die ganz normalen und unumgänglichen Kinderkrankheiten der Neuzulassungen mit brennenden Batterien und ausfallenden Triebwerken (B777, A380) eine etwas andere Dimension haben, als nicht funktionierende Toiletten (A340)? Erleben wir hier den grassierenden Trend, den Benutzer zum Betatester zu machen, in einer neuen Dimension? 4 Zwischenfälle in 10 Tagen bei 49 Einheiten.

Man rechne das mal in iPhones hoch, die in der Hosentasche auslaufen, qualmen, explodieren.

Eins haben wir noch …

Vom Glück, doch eins extra eingebaut zu haben

Mitten in meine Arbeit am nächsten Beitrag für den Hauptsache sicher! -Blog kommt die Meldung über die Notlandung einer Air Berlin Maschine in Phuket daher. Leider ein paar Tage zu früh, denn ich wollte mich gerade so richtig darüber auslassen, wozu und warum im Flugzeug das ein oder andere Ding doppelt oder gar dreifach eingebaut ist. Jetzt konnten es alle sehen: Wenn was wichtiges kaputt geht, hat man besser noch eins dabei. Zum Beispiel Triebwerke. Ohne sie fällt entgegen landläufiger Meinung ein Jet zwar nicht gerade vom Himmel – in der Tat kann er ganz gut segeln – den Golf von Bengalen jedoch, wird man ohne den nötigen Schub, um Höhe zu halten, kaum überqueren können. Die Landung würde nass und das wäre nicht nur ärgerlich, weil zur Standard-Pilotenuniform keine Badehose gehört. Also hat man lieber zwei Triebwerke dabei, damit falls eins ausfällt, das andere den Jet sicher zurück (oder weiter) an Land bringen kann. Das hat auch in diesem Fall prima funktioniert. „Eins haben wir noch …“ weiterlesen