Wasserfall, Eis und Fjorde

Tag 6

Der Swartifoss ist zwar nicht gerade einer der größten Wasserfälle Islands – schon aus wenigen hundert Metern Entfernung wirkt er eher unscheinbar – doch die Kante aus Basaltstelen, die ihn ziert, macht ih zu einem der begehrteren Fotoobjekte. Da muss man sich als Normaltourist schon mal hinten anstellen. Vor allem, wenn die „Profis“ die Absperrung mal wieder nur als ungefähren Hinweis ansehen.

Etwa eine Autostunde östlich treiben Eisberge unter der Ringstraßenbrücke hindurch. Bei Ebbe aufs Meer hinaus, bei Flut wieder zurück in die Lagune, in der sie gekalbt sind. Man kann am Rand des Jökulsarlon entlang bis zur Gletscherzunge wandern oder eine Bootsfahrt dorthin machen. Amphibientrucks fertigen wahre Massen an Abenteurern ab, während man auf den Zodiaks zweier Anbieter deutlich näher an die Abbruchkante und  die fantastischen Eisbrocken heran kommt.

Tag 7+8

An den Ostfjorden entlang und über den Pass bei Eskifjördur fahren wir zu einem der zahlreichen Reiterhöfe. Es werden zwei entschleunigte Tage, die wir im Sattel und im Hotpot des städtischen Schwimmbades verbringen. Davon gibt es hier keine Fotos. Wohl aber vom Tunnel auf der Passhöhe, wie es sich für Island gehört, einspurig, grob aus dem Felsen gehauen und schlecht beleuchtet. Nichts für Klaustrophobiker.

Schubert

Autor: Schubert

blickt schon aus beruflichen Gründen aus einer ungewöhnlichen Perspektive und mit einer gewissen Distanz auf die vorbei ziehende Welt.

Kommentar verfassen